Vorbereitung
Gut vorbereitet in den Pfälzerwald
Wenn Sie aus Deutschland kommen, lassen Sie sich diese Gelegenheit nicht entgehen: Der Wasgau liegt an Regionalbahn und Bus, die Wege bleiben kurz genug für einen klaren Tag, und der rote Stein beginnt direkt hinter den Orten. gritflytrin sortiert Anreise, Gepäck und Verhalten, ohne aus dem Wald ein Programm zu machen.
Route entdeckenMit der Bahn in den Wald
Die Kette ist horizontal und schlicht. Sie ersetzt kein Ticket, aber sie verhindert, dass der Rückweg derselbe Anstieg wird.
01
Bahnhof
Hinterweidenthal an der Biebermühlbahn oder Annweiler an der Queichtalbahn.
02
Waldweg
Bus oder kurzer Talweg in den nächsten Bestand. Gepäck bleibt, wenn möglich, im Ort.
03
Felsen
Ein Turm oder eine Platte, nicht fünf. Die Auswahl steht bei den Ausblicken.
04
Aussicht
Pause im Wind, dann Abstieg, solange die Stufen noch trocken und hell sind.
05
Rückfahrt
Wieslauterbahn an Betriebstagen bis Bundenthal, sonst der VRN-Bus im selben Tal.
Fahrpläne ändern sich. gritflytrin nennt die Linienlogik, nicht die Minute. Vor der Abfahrt gelten die Auskünfte der Bahn und des Verkehrsverbunds Rhein-Neckar. Die Orte selbst beschreibt der Rand des Waldes.
Ein realistischer Tag beginnt nicht auf der Platte. Man prüft den Anschluss zurück, packt weniger ein, als ein mehrtägiges Gebirge verlangen würde, und lässt Zeit für den Nebel im Grund. Zwischen Hinterweidenthal und Dahn ist der Talweg kurz; die Höhe steckt in den Seitenzweigen. Wer mit dem Fahrrad auf Forstwegen unterwegs ist, bleibt auf den breiten Linien und stellt das Rad ab, bevor die Stufen im Fels beginnen. Die schmalen Pfade sind für Schuhe gedacht, nicht für Reifen.
Wer nur einen Tag hat, nimmt Hinterweidenthal als Eingang, geht den Morgenweg und fährt zurück, statt eine zweite Höhe zu erzwingen. Zwei Tage gehören nach Dahn. Der fünfte Tag in Annweiler lohnt erst, wenn die kürzeren Felsen schon vertraut sind und der längere Horizont einen eigenen Morgen verdient.
Was die Woche tragen muss
Die Höhenunterschiede bleiben im Wasgau meist unter 500 Metern am Tag, der Untergrund wechselt aber zwischen glattem Fels, Wurzeln und weichem Sand. Das entscheidet über das Gepäck mehr als die Kilometer der Routentabelle.
- Feste Wanderschuhe mit Profil, keine glatte Sohle auf Stufen
- Leichte Regenjacke, auch wenn der Morgen klar wirkt
- Trinkflasche, im Ort gefüllt, nicht am Bach
- Sonnenschutz für die offenen Platten am Nachmittag
- Offline-Karte, weil der Hochwald den Empfang schluckt
- Kleiner Rucksack, der an Engstellen nicht an den Fels schlägt
- Warme Schicht für den Abend auf der Platte und für den nebligen Talgrund
Rücksicht, ohne erhobenen Finger
Auf den Wegen bleibenAbkürzungen durch Farn und über Blockhalden zerstören genau die Haut, die man sehen wollte.
Felsen und Pflanzen schützenKeine Krusten ablösen, keine Polster aus den Ritzen ziehen. Der Stein verändert sich langsam genug.
Wildtiere nicht störenAbstand halten, nicht füttern, in der Dämmerung die Stimme senken.
Abfälle wieder mitnehmenAuch Obstreste. Der sandige Boden ist kein Kompost für unterwegs.
Rücksicht im Wald nehmenDer Naturpark ist von der Regierung anerkannt. Markierte Wege sind der einfachste Ausdruck dieser Rücksicht.
Hinweise zu neuen Wegen
gritflytrin schickt gelegentlich eine kurze Notiz zu Licht, Saison und einer einzelnen Etappe. Kein Wochenprogramm, keine Weitergabe der Adresse.
Entdecke Deutschlands Landschaft aus rotem Stein.
Stelle die Reise aus Sandsteinfelsen, tiefen Wäldern, stillen Tälern und weiten Aussichtspunkten zusammen. Die Karte der vier Geländeformen liegt in der Landschaft, die Tagesfolge in den Wegen.